VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Mit einer stolzen Bilanz beendete der Gewerbeverband Oberzentrum e.V. in der Mitgliederversammlung sein inzwischen neuntes Bestehensjahr am Donnerstag, 29. November, in der Neuen Tonhalle: Der 418 Mitgliedsunternehmen zählende Verband hat dank einer neuen internen Struktur und guten Wirtschaftens den Rücken frei und geht mit viel Antrieb das Jahr 2019 an.

GVO-Präsident Gerhard Waldmann zeichnete nach der Begrüßung der rund 90 Gäste des Abends im Foyer der Neuen Tonhalle eine grobe Skizze dessen, was sich im Lauf des Abends noch vertiefen sollte: „Beim GVO geht was“, so seine Bewertung, die auf zahlreiche Aktivitäten in 2018 gemünzt war. Dazu gehörten so wichtige Weichenstellungen wie die erste Klausurtagung des Vorstands, der – gemeinsam mit den neu berufenen Teamleitern – wichtige Weichenstellungen für die künftige Arbeit des GVO beraten hat. Als Höhepunkte 2018 benannte Waldmann unter anderem das Netzwerktreffen bei der Firma Diener & Rapp, die beschlossene aktive Mitwirkung beim Thema Stadtmarketing – aber auch kommende Impulse wie der Amtsstart des neuen Oberbürgermeisters und die Wahl zum neuen Gemeinderat in Villingen-Schwenningen hat der GVO-Präsident auf seiner Agenda.

Carsten Dörr, Leiter der GVO-Geschäftsstelle, berichtete etwas kleinteiliger über das, was der Verband im vergangenen Jahr so alles bewegt hat: So seien die neu geschaffenen Teams eine starke Ergänzung von Vorstand und Geschäftsstelle, die für deutlich mehr Aktion und Präsenz des GVO in unterschiedlichsten Richtungen gesorgt habe. So seien die Teams „Hochschulen VS“, „GVO Plus“, „Personal und Ausbildung“, „Stadtentwicklung“, Public Relations“ und „GVO 25“ in kurzer Zeit ein wichtiges neues Bindeglied in viele relevante Bereiche der Stadt geworden.

Hansjörg Böninger verzeichnete als Erfolg der GVO-Sparte Handel in Schwenningen das neu belebte „Schwanenfest“ als Plattform für die Schwenninger Vereine, die mit großem Besucher-Zustrom bestens angekommen war – ebenso wie der verkaufsoffene Sonntag. In diesem Zug wünschte er sich jedoch auch mehr Mitwirkung der Schwenninger Händler im GVO, die von solchen Aktivitäten ja durchaus mit profitieren würden.

Rainer Böck sprach für den Handel Villingen von einer ähnlichen Bilanz: Die Aktivitäten wie Museumsfest in Verbindung mit verkaufsoffenem Sonntag, aber auch Autoshow oder Lichterfest sorgten für gute Besucherzahlen, „und es wurde auch Umsatz gemacht“, freute sich Böck. Erfreulich war auch, was Schatzmeister Andreas Kny von den Büchern des Verbands zu berichten hatte, die von Bernd Herner geprüft und für korrekt befunden wurden: So sei durch die Reduzierung von Personalaufwendungen über die ehrenamtlichen Teams die Tilgung aller Schulden gelungen, man habe nun sogar einen gewissen finanziellen Handlungsspielraum für Projekte. Die hatte zuvor bereits Carsten Dörr umrissen: Vortragsveranstaltungen, aber auch das zehnjährige Jubiläum des GVO sind nur einige der geplanten Aktivitäten für 2019.

Insgesamt ließ die Bilanz des GVO keinen Makel erkennen, weshalb die Entlastung des Vorstands, moderiert von Hans-Reinhard Majewski, reine Formsache für die Besucher der Mitgliederversammlung war. Die Mehrzahl der Gäste blieb im Anschluss zur Weihnachtsfeier des GVO im Foyer der Neuen Tonhalle, wo unter anderem Sänger Alexander Gambin und Kabarettist Thomas Moser für beste Unterhaltung bis in die späten Nachtstunden sorgten.

 

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